{"id":1962,"date":"2014-09-25T09:45:46","date_gmt":"2014-09-25T09:45:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/?p=1962"},"modified":"2015-11-16T12:09:43","modified_gmt":"2015-11-16T12:09:43","slug":"tag-12-achtung-geschichte-warum-ist-kargil-schwarzweiss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/tag-12-achtung-geschichte-warum-ist-kargil-schwarzweiss\/","title":{"rendered":"Tag 12: ACHTUNG: Geschichte!"},"content":{"rendered":"<p>Warum ist Kargil schwarzwei\u00df?<!--more--><\/p>\n<p>Wenn ihr aus alten Schultagen noch eine anhaltende Allergie gegen Geschichte haben solltet, solltet ihr schnell weiter klicken. Wir wollen euch ja nicht ver\u00e4rgern.<\/p>\n<p>Wenn ihr aber ein wenig mehr die Region und ihre Menschen verstehen und noch einen kleinen Tipp zum Thema Reisen erhalten wollt, empfehlen wir euch trotz des heutigen Geschichts-Exkurses dran zu bleiben.<\/p>\n<p>Gerade eben noch unser fantastischen Cinemascope-Anfahrt nach Kargil; jetzt erwische ich mich dabei, wie ich auf unserer Abenderkundung von Kargil den Fotomodus zum ersten Mal auf dieser Tour auf schwarzwei\u00df(!) stelle.<\/p>\n<p>Kargil ist in einer schwer definierbaren Form bedr\u00fcckend.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum weltoffenen, internationalen Leh, Zentrum der Region Ladakh, wirkt die Stadt auf mich (uns) in irritierender Weise abweisend. Bei der sp\u00e4teren Betrachtung der Fotos frage ich mich, was wohl die Ursache f\u00fcr dieses &#8222;schwarz-wei\u00df-Gef\u00fchl&#8220; war? Denn die Menschen -wie immer besonders die Kinder- waren freundlich und neugierig, wie immer auf unserer fantastischen Tour.<\/p>\n<p>Und die Ursachen f\u00fcr meine verzerrte Wahrnehmung Kargils liegen wohl in mir selbst und dem Wissen mit dem ich nach Kargil gekommen bin:<\/p>\n<p>Die Stadt war vor nicht allzu langer Zeit noch Kriegsgebiet.<\/p>\n<p>Sie ist stark von Milit\u00e4r gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt hat auch schon mal vor der Reise nach Kargil gewarnt.<\/p>\n<p>Und sie ist muslimisch.<\/p>\n<p>In der Schulzeit erschien uns Geschichte lange Zeit wie ein (unn\u00f6tiger) Vokabeltest \u00fcber die Vergangenheit: Das Auswendiglernen von Zahlen, (vermeintlich) ohne Bezug zur eigentlichen Lebenswirklichkeit. In unserem Leben und in unserer (westdeutschen) Lebensrealit\u00e4t ist uns bis heute nur selten bewusst, dass die geschichtlichen Entscheidungen der Vergangenheit starken Niederschlag finden in unserem t\u00e4glichen Leben.<\/p>\n<p>Hier in Kargil wird f\u00fcr uns fast k\u00f6rperlich sp\u00fcrbar, dass Entscheidungen die vor Jahrzehnten getroffen wurden, einen langen Nachhall haben. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, warum wir (ich) uns in Kargil erstmals auf diesem Trip ein wenig unwohl f\u00fchlten und warum die Stadt schwarz-wei\u00df erschien, m\u00fcssen wir weit ausholen und auch die Geschichte als Erkl\u00e4rung bem\u00fchen. Schlie\u00dflich soll Reisen und sogar Reiseberichte lesen ja auch manchmal ein wenig bilden.<\/p>\n<p>Darum heute mal ein wenig Geschichte, die f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der von uns durchfahrenen Regionen Jammu und Kashmir notwendig ist: Die Teilung Indiens. 80 dramatische Jahre in 3min, freundlich unterst\u00fctzt durch Wikipedia:<\/p>\n<p>Unter der Teilung Indiens versteht man die Aufteilung des vormaligen Britisch-Indien aufgrund religi\u00f6ser und ethnischer +Auseinandersetzungen, die zwischen dem 14. und 15. August 1947 zur Gr\u00fcndung zweier unabh\u00e4ngiger Staaten f\u00fchrten: Pakistan und Indien. Pakistan bestand bis 1971 aus zwei Teilen: Westpakistan (das heutige Pakistan) und Ostpakistan (das heutige Bangladesch).<\/p>\n<p>Die Aufteilung des ehemaligen British Indien in zwei Herrschaftsgebiete war im Indian Independance Act festgeschrieben worden und markierte das Ende der britischen Kolonialherrschaft auf dem indischen Subkontinent.<\/p>\n<p>Im Verlauf des Teilungsprozesses kam es zu b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Auseinandersetzungen, die zum Tod von mehreren hunderttausend Menschen f\u00fchrten. Einige Autoren sprechen sogar von bis zu einer Million Opfern oder mehr. Etwa 20 Millionen Menschen wurden im Zuge der Aufteilung Britisch Indiens deportiert, vertrieben oder umgesiedelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Karte-Kargil.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-596\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Karte-Kargil.png\" alt=\"Karte-Kargil\" width=\"696\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Karte-Kargil.png 696w, https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Karte-Kargil-300x297.png 300w, https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Karte-Kargil-55x55.png 55w\" sizes=\"(max-width: 696px) 100vw, 696px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Zuge der Teilung war es den bis dahin selbstverwalteten so genannten F\u00fcrstenstaaten Jammu und Kahmir im Indian Independence Act 1947 freigestellt, zu welcher der beiden neu entsstandenen Staaten (Indien oder Pakistan) sie sich bekennen wollten, oder ob sie es vorzogen, weiterhin als unabh\u00e4ngige F\u00fcrstenstaaten bestehen zu bleiben.<\/p>\n<p>Die aus dieser Frage resultierenden Entscheidungen der F\u00fcrstent\u00fcmer Jammu und Kaschmis f\u00fchrten zum 1. Indisch-Pakistanischen Krieg von 1947, dem sp\u00e4ter weitere territoriale Auseinandersetzungen zwischen den beiden Staaten Indien und Pakistan folgten. Wir k\u00f6nnen die DANE TROPHY TRANSHIMALYA wahrscheinlich nur aufgrund dieses Konfliktes durchf\u00fchren. Ohne die milit\u00e4rische Bedeutung der Region, w\u00fcrden die extrem aufw\u00e4ndige Pflege des Strassensystems mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit nicht geleistet und finanziert werden.<\/p>\n<p>Der endg\u00fcltige Verlauf der neuen Grenzen wurde entsprechend eines von der britischen Regierung in Auftrag gegebenen Gutachten festgelegt, das von dem Londoner Rechtsanwalt Sir Cyril Radcliffe erstellt worden war und sp\u00e4ter als Radcliffe-Linie ber\u00fchmt werden sollte. Die Radcliffe-Linie wies dem neuen Pakistan zwei Gebiete zu, die durch das Territorium Indiens ca. 1600 km voneinander getrennt waren. So entstanden Ostpakistan und Westpakistan, wobei sp\u00e4ter aus Ostpakistan das heutige Bangladesch und aus Westpakistan die heutige Islamische Republik Pakistan hervorgehen sollten. Indien bestand aus den von einer Hindu- oder Sikh-Mehrheit bev\u00f6lkerten Regionen des Britisch-Indien, und Pakistan aus denjenigen Gebieten, die von einer Moslem-Mehrheit bev\u00f6lkert waren. Nach der Bekanntgabe des genauen Grenzverlaufes wurden Sir Cyril Radcliffe Entscheidungen wurde diese sowohl von Seiten der Hindus als auch der Moslems zwar scharf angegriffen, letztlich aber von Nehru und Jinnah akzeptiert.<\/p>\n<p>Am 18. Juli 1947 verabschiedete das Britische Parlament trotzdem den Indian Independence Act, in dem die Teilung Britisch-Indiens in zwei Staaten schlie\u00dflich best\u00e4tigt wurde. Diese Entscheidung und ihre Folgen pr\u00e4gen das leben der Menschen im Kaschmir bis heute. Und sie pr\u00e4gt auch ein wenig unsere Tour. Auf jeden Fall pr\u00e4gen sie die Stadt Kargil. Denn es ist gerade 15 Jahre her, dass die Stadt Kargil einem bewaffneten Konflikt ihren Namen geben mu\u00dfte. Einem Konflikt, in dem die Stadt von pakistanischen Truppen niedergebombt wurde.<\/p>\n<p>Denn: Der <b>Kargil-Krieg<\/b> war eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Indien und Pakistan um die von beiden Seiten beanspruchte Region Kaschmir im Jahr 1999. Unmittelbarer Anlass war das Eindringen bewaffneter Einheiten von pakistanisch kontrolliertem auf indisch kontrolliertes Territorium. Indien beschuldigte Pakistan, diese Einheiten zu unterst\u00fctzen. Der Krieg endete mit einem Erfolg f\u00fcr Indien, l\u00f6ste jedoch die seit 1947 bestehende Kaschmirfrage nicht.<\/p>\n<p>Einen besonderen Stellenwert erh\u00e4lt der Konflikt dadurch, dass beide Staaten zum Zeitpunkt des Ausbruchs bereits Atomm\u00e4chte waren. Trotz einer im Februar 1999 unterzeichneten Deklaration von Lahore, in der sich beide L\u00e4nder auf eine friedliche L\u00f6sung der Kaschmirfrage einigten, \u00fcberquerten etwa zeitgleich Bewaffnete aus dem pakistanisch kontrollierten Teil Kaschmirs die Waffenstillstandslinie. Sie besetzten Bergstellungen, die die indische Armee im Winter auf Grund der extremen klimatischen Bedingungen \u00fcblicherweise verl\u00e4sst. Bis Ende Mai 1999 zog Indien daraufhin Truppen und Kriegsmaterial in der Region zusammen. Am 26. Mai begann Indien schlie\u00dflich eine Offensive (<i>Operation Vijay<\/i>). Von h\u00f6chster Wichtigkeit f\u00fcr Indien war der Schutz des <i>National Highway<\/i> 1A von Srinargar nach Leh (also genau der Strecke auf der wir uns in diesen Tagen bewegen), der als Nachschub- und Aufmarschroute diente. Ab Anfang Juni gelang es Indien, die Gegner vor allem durch den Einsatz von Haubitzen die pakistanischen Truppen allm\u00e4hlich zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Auf eine Verfolgung \u00fcber die Waffenstillstandslinie hinweg wurde bewusst verzichtet, um eine weitere Eskalation und Ausweitung zum offenen Krieg zu vermeiden. Bis zum 11. Juli wurde der Gro\u00dfteil der besetzten Stellungen zur\u00fcckerobert. Die Kampfhandlungen wurden am 14. Juli eingestellt. Etwa 30.000 indische Soldaten, einschlie\u00dflich paramilit\u00e4rischer Einheiten, waren allein in Kargil im Einsatz, die Truppenst\u00e4rke in ganz Kaschmir wurde auf 730.000 erh\u00f6ht. Auf indischer Seite kamen etwa 500 bis 600 Soldaten ums Leben. Verl\u00e4ssliche Sch\u00e4tzungen zur Zahl der Toten auf pakistanischer Seite gibt es nicht.<\/p>\n<p>15 Jahre sp\u00e4ter, zum Zeitpunkt unserer Tour ist in der Region und besonders in Kargil eine angespannte Atmosph\u00e4re zu sp\u00fcren. \u00dcberall ist Milit\u00e4r sichtbar und die Infrastruktur der Stadt ist auch f\u00fcr indische Verh\u00e4ltnisse r\u00fcckst\u00e4ndig. Hinzu kommt noch eine -zu meinem eigenen Bedauern &#8211; Verunsicherung im eigenen Kopf: Erstmals sind wir in einer muslimischen Region und -obwohl das tats\u00e4chliche Verhalten der Bev\u00f6lkerung dazu keinerlei Anla\u00df gibt, zeigen die -unter dem Deckmantel des Islam- ver\u00fcbten Terroranschl\u00e4ge des letzten Jahrzehnts ihre Wirkung. Z\u00f6gerlicher als sonst durchstreifen wir am Abend die Strassen Kargils.<\/p>\n<p>Es ist eine Banalit\u00e4t, dass der Mensch und Regionen gepr\u00e4gt werden durch Kultur, Politik, Religion und Geschichte. Der interessante Aspekt unseres 12. Tourtages war aber, wie diese Pr\u00e4gungen innerhalb von wenigen Kilometern zu starken atmosph\u00e4rischen Ver\u00e4nderungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Und besonders interessant war es, dass sich die Wahrnehmung eines Ortes zu sehr gro\u00dfen Teilen in unseren K\u00f6pfen abspielt.<\/p>\n<p>Denn durch einen Automatismus in meinem Bildbearbeitungsprogramm wurden die in Kargil schwarwei\u00df geschossenen Bildern am heimischen Computer in farbige gewandelt. Und schon hatte auch Kargil die gleiche qirrlige Intensit\u00e4t und Aufgeschlossenheit wie das buddhistische Ladakh. Im Prinzip war es so auch in Kargil: Schiebt man die eigenen Vorurteile beiseite, so sind auch die Menschen in Kargil tolerant, fr\u00f6hlich, neugierig und offen. Nat\u00fcrlich gab es auch f\u00fcr das muslimische Alkohlverbot eine L\u00f6sung: Europ\u00e4ische Preise und Alufolie um die Flasche, schon hatten wir unser obligatorisches Kingfisher. Begleitet von ein paar Brocken Deutsch: &#8222;Bitte sch\u00f6n&#8220;. Danke.<\/p>\n<p>Wir sollten eine auf unserer Reise noch eine \u00e4hnliche Erfahrung machen. Srinargar ist eine politisch extrem umstrittene Region, vor dessen Besuch das ausw\u00e4rtige Amt in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden gewarnt hat. Entsprechend langwierig und genau sind die Sicherheitvorkehrungen bei der Abreise. Auf einem kleinen Regionalflughafen brauche wir 3,5 Stunden zur endg\u00fcltigen Abfertigung. Die Stimmung zwischen Sicherheitspersonal und unserer Gruppe war angesichts der Bef\u00fcrchtung den Flug zu verpassen-vorsichtig formuliert- gereizt. Bis Hansi uns mal kurz zeigte, was passiert, wenn man sich nicht von seinen Vorurteilen leiten l\u00e4\u00dft, sondern offen auf die Menschen zugeht (&#8222;I love India&#8220;).<\/p>\n<p>Aber diesen Film zeigen wir erst beim n\u00e4chsten Mal.<\/p>\n<p>Die Lehre aus Tag 12: Vergesst die Vorpr\u00e4gungen in eurem Kopf. Meistens ist das Leben farbig und die tats\u00e4chliche Begegnung mit den Menschen vor Ort ganz anders, als die Bef\u00fcrchtungen in unseren K\u00f6pfen es erwarten lassen.<\/p>\n<p>Auch wenn die j\u00fcngsten Ereignisse und schrecklichen Bilder rund um die ISIS uns wieder daran zweifeln lassen (m\u00fcssen). Der ISIS ist nicht der Islam.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum ist Kargil schwarzwei\u00df?<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":1964,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1962"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1962"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1962\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3559,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1962\/revisions\/3559"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1964"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}