{"id":6833,"date":"2017-03-01T22:50:40","date_gmt":"2017-03-01T21:50:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/?p=6833"},"modified":"2018-08-15T13:53:48","modified_gmt":"2018-08-15T11:53:48","slug":"von-der-faszination-einer-reise-auf-das-dach-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/von-der-faszination-einer-reise-auf-das-dach-der-welt\/","title":{"rendered":"Von der Faszination einer Reise auf das Dach der Welt."},"content":{"rendered":"<p>Ein Reisebericht und ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Teilnahme von DANE TROPHY Organisator Jens Foehl.<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6858 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Indien, Himalaya. Zum vierten Mal bin ich nun hier. Und ich kann das Land, diese Menschen, diese Natur, diese Reise und seine Faszination noch immer nicht g\u00e4nzlich begreifen.<\/p>\n<p>Indien ist eine andere, eine faszinierende Welt. Voller Armut und Dreck auf der einen Seite, aber auch faszinierender Sch\u00f6nheit und Lebendigkeit auf der anderen. Schon berufsbedingt habe ich viele Motorradtouren machen d\u00fcrfen. Die DANE TROPHY TRANSHIMALAYA allerdings ist ein einzigartiges Erlebnis und Abenteuer. Sie f\u00fchrt uns Teilnehmer in eine g\u00e4nzlich andere Welt, auf den h\u00f6chsten befahrbaren Pass der Welt und ein St\u00fcck weit auch zu uns selbst. Unsere indische Reise beginnt mit der n\u00e4chtlichen Ankunft in Delhi. F\u00e4hrt man durch Delhi zieht bereits die faszinierend bunte Welt Indiens vorbei, untermalt von dem Ger\u00e4uschpegel von Millionen Menschen. Eine Explosion von Farben und Ger\u00e4uschen. Szenen von ber\u00fchrender Intensit\u00e4t und Szenen von bizarrer Gestalt f\u00fcr das europ\u00e4ische Auge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ausgemergelte Tagel\u00f6hner, die riesige, zementbeladene Karren per Hand durch das eigentlich <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-529 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DANE-TRANSHIMALYA-2014-Dehli-34-216x160.jpg\" width=\"209\" height=\"155\">undurchdringliche Gewirr schieben. Rikschafahrer, die sich um die europ\u00e4ischen G\u00e4ste streiten, Stra\u00dfenh\u00e4ndler, die beim Verkauf der absurdesten Produkte aggressiv am potentiellen Kunden bleiben (\u201eprice cheap\u201c), Kinder, die Autoreifen wechseln, K\u00f6che des &#8222;Chicken-Palace&#8220;, die mangels Platz auf dem Herd sitzend, barfu\u00df die Pfanne r\u00fchren. 30 Meter weiter der Chicken Lieferant, der eben diese H\u00e4hnchen am Stra\u00dfenrand armselig in engen K\u00e4figen h\u00e4lt und zum Verkauf anbietet. Ein Menschenmeer, st\u00e4ndig in Bewegung. Und jeder versucht an der Oberfl\u00e4che zu bleiben. Nie, wirklich nie, hat ein Einwohner Delhis eine M\u00f6glichkeit zum privaten R\u00fcckzug. 17 Millionen Menschen sorgen f\u00fcr niemals einkehrende Ruhe. Die erste von vielen Lehren, die ich aus diesem Land mitnehme: Unser Recht auf Individualit\u00e4t, auf R\u00fcckzug und Raum f\u00fcr uns selbst, wie er uns in Deutschland und Europa selbstverst\u00e4ndlich erscheint, ist eben keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit! Auf jeder DANE TROPHY TRANSHIMALAYA verlassen wir Dehli nach einem Tag, denn nat\u00fcrlich suchen wir auf unserer Reise nach etwas anderem als die r\u00fccksichtslose, zerm\u00fcrbende Lebendigkeit einer Millionenmetropole. Wer Indien verstehen will sollte seine Hauptstadt aber gesehen haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6860 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-2.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">\u201eEs wird die Reise werden, die ihr nie vergessen werdet\u201c, habe ich den 27 Teilnehmer der DANE TROPHY TRANSHIMALAYA versichert. Ihr werdet euch irgendwann auf der Tour fragen, warum ihr eigentlich hier seid und ihr werdet erleben, dass ihr zugleich nirgendwo anders sein wollt. Das Land, die Region, der Himalaya, die Royal Enfields, der Schlamm, die Gebirgsz\u00fcge, die Hitze, das Lichtspiel, die wechselnde Vegetation, der Zusammenhalt der Gruppe, die Armut, Freundlichkeit, Zufriedenheit und die Demut der Menschen, die Einfachheit des Lebens, die Abgeschiedenheit und die Extreme dieses Trips werden auf euch wirken. Und nach der Reise werdet ihr euch auf seltsame Weise wieder zur\u00fcck\u00adsehnen.<\/p>\n<p>Im Idealfall werdet ihr am Ende der Reise etwas ver\u00e4ndert in eure Heimat zur\u00fcckkehren. Ausgestattet mit etwas mehr Dankbarkeit und ein wenig mehr Demut f\u00fcr unser doch recht komfortables und weitgehend abgesichertes Leben im alten Europa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber auf jeden Fall werdet <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6862 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-4.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\"> ihr diese Motorradreise f\u00fcr den Rest eures Lebens nicht mehr vergessen. In all den Jahren war bisher kein Teilnehmer dabei, den dieses Land kalt gelassen hat und in diesem Jahr beginnt die schleichende Infiltration mit dem Indien-Virus schon bei der Anreise in die Hima\u00adlaya-Region. Denn wir starten unsere Expedition eine der faszinierendsten Regionen der Erde mit dem &#8222;Toy Train&#8220;. Einer Schmalspurbahn, die noch aus den Zeiten der Kolonialherrschaft Englands stammt und sich seitdem nicht ver\u00e4ndert zu haben scheint. Mit 30 km\/h und gro\u00dfer Ruhe schleppt sich das Relikt aus l\u00e4ngst vergangenen Tagen in immer gr\u00f6\u00dfere H\u00f6he. Kontinuierlich aufw\u00e4rts Richtung Shimla, 2103 Meter hoch gelegen, und der Startpunkt unserer Motorradreise.<\/p>\n<p>Es ist 30 Grad warm, T\u00fcren und Fenster sind ge\u00f6ffnet und die noch \u00fcppige Natur zieht an uns vorbei und wirkt dabei wie ein farbenfroher Film in einem nostalgischen Kino. Der 50er Jahre Charme des \u201eToy Train\u201c und sein monotones Rattern \u00fcber die jahrzehnte\u00adalten Schienen tun ihr \u00fcbriges. Der Beginn unserer Reise schaukelt uns in eine entspannte, entschleunigte Stimmung, die unsere gesamte Gruppe w\u00e4hrend der gesamten Tour nur sehr selten verlassen sollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6879 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-16.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Schon hier beginnt die Zeitreise, zur\u00fcck in eine wenig technologisierte Welt. Die Technik ist veraltet, das Interieur einfach. Das ist die zweite Erfahrung unseres Trips: Entschleunigung ist wohltuend. Und die nicht Erreichbarkeit kann ein Privileg sein. In den n\u00e4chsten Tagen wird uns keine E-Mail und kein Anruf erreichen. Wir haben kein Internet, kein WhatsApp und wir k\u00f6nnen nicht immer selbst dar\u00fcber bestimmen, wann wir wann wo hin kommen. Das ist ungewohnt und auch auf gewisse Weise irritierend. Aber es macht auch gelassen und frei. Der Kopf wandert weg von den Dingen des europ\u00e4ischen Alltags. Man braucht sich keine Gedanken machen, denn man k\u00f6nnte auch nichts \u00e4ndern, wenn man es \u00e4ndern wollte.<\/p>\n<p>Der Himalaya zwingt uns seinen langsamen, entspannten Rhythmus auf und wir nehmen ihn sehr gerne an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6861 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-3.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Sp\u00e4ter auf unserer Tour, erkl\u00e4rt es mir Mr. Moti, unser immer gut gelaunter Guide und Motorrad Nomade, die indische Sichtweise der Dinge in klarer Einfachheit: Er w\u00fcrde sich freuen wenn es regnet. Denn wenn er sich \u00e4rgern w\u00fcrde, w\u00fcrde es ja auch regnen.<\/p>\n<p>So sollte man auf die Welt blicken. Wenn es einem Deutschen denn gelingt.<\/p>\n<p>In Shimla steigen wir auf unsere ROYAL ENFIELD BULLETS und besteigen eine andere Art fahrendes Kino: Unter uns bollert kontinuierlich der Einzylinder, die Bullets kr\u00e4chzen und knarren und passend zu dem Gerumpel des Maschinenraums zieht in Cinemascope Breite f\u00fcr die n\u00e4chsten 10 Tage eine schwer beschreibbare Kulisse an uns vor\u00fcber. Wir fahren durch das indische Mensch-und-Natur Schauspiel und erleben in jeder nie langweilig werdenden Minute eine knallbonbonhafte Vielfalt, die einem unter dem Helm den Atem raubt.<\/p>\n<p>Gott \u2013 an welchen Gott man auch immer <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-5860 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/IMG_5873-216x160.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"156\">glaubt \u2013 hat einen wirklich bunten Zoo. Und der indische ist eindeutig der artenreichste. Wer dieses Land noch nie bereist hat, wird es nicht glauben k\u00f6nnen: Hinter wirklich jeder Kurve und in jedem Ort erwartet uns etwas Neues, Unerwartetes, \u00dcberraschendes.<\/p>\n<p>Beispielhaft genannt sei der fr\u00f6hliche Truckfahrer, den wir auf dem Leichenberg begegnen. Mit seinem cabriohaften Gef\u00e4hrt hat er gerade die Strecke Manali-Leh mit gro\u00dfer Fr\u00f6hlichkeit absolviert. Immerhin muss er auf der 500km Fahrt mehrere 5000er P\u00e4sse \u00fcberwinden. Was ihn nicht davon abh\u00e4lt, auch mal einen Anhalter in sein Gef\u00e4hrt einzuladen. Auf meine naive Frage, was denn mit seinem Truck passiert w\u00e4re, schaut er nur fragend, was ich denn eigentlich meinen w\u00fcrde? Recht hat er. Meine deutsche T\u00dcV-Mentalit\u00e4t ist hier fehl am Platz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6912 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/IMG_4547.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">So erleben wir st\u00e4ndiges Lebens-Theater: Dilettantische Stra\u00dfen-Sprengungen, zusammengebrochene und mit K\u00f6rperkraft wieder aufgebaute Br\u00fccken, Erdrutsche sowie \u00fcbersp\u00fclte, halbzerst\u00f6rte Stra\u00dfen. Wir sehen fantastische Schluchten, das atemberaubende Moonland, jahrhundertealte Kl\u00f6ster, beeindruckende Religiosit\u00e4t, unfassbare Sonnenaufg\u00e4nge und die h\u00f6chsten Erhebungen der Welt. Wilde, unber\u00fchrte Natur. Wir haben Nachtfahrten im Schlamm, verbunden mit der kurzfristigen Bef\u00fcrchtung, dass wir im Freien \u00fcbernachten m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen bei jedem unserer Trips improvisieren und wir lernen dabei, dass es in der gro\u00dfen Unorgansiertheit Indiens immer eine L\u00f6sung gibt. Unterschlupf f\u00fcr 27 Personen in einem kargen Kaff im nirgendwo: Kein Problem.<br \/>\nEin mittern\u00e4chtliches Buffet und ein kaltes King-Fisher noch dazu?<br \/>\nGerne, setzt euch doch schon mal und schaut euch den Sternenhimmel an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6915 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/IMG_3921-1.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"158\">Der Mensch im Himalaya muss improvisieren k\u00f6nnen, denn die Natur des Himalayas macht ihm und uns deutlich, wer hier das Sagen hat. Die Transhimalaya fordert und formt uns und l\u00e4sst uns manchmal auch entnervt zweifeln. Und zugleich bietet die Natur und die Menschen Indiens phantastische, phantastische&nbsp; Momente, die wir, das realisieren wir in dem Moment der Betrachtung, nie mehr vergessen werden. Bilder k\u00f6nnen die Gro\u00dfartigkeit der Natur nicht wieder geben, denn es fehlt ihnen mehrere Dimensionen. Die Weite, die Hitze, der Fahrtwind, das Rauschen des Flusses, das Flattern der Gebetst\u00fccher, die komplentative Ruhe eines Klosters, die K\u00fchle des Morgens und das Gef\u00fchl auf \u00fcber 4000m H\u00f6he neben m\u00e4chtigen Bergen zu kampieren, all das ist werde mit Fotos noch Filmen wirklich zu erfassen. Deutschland und der Alltag ist weit, weit entfernt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6864 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-6.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Neben der Gro\u00dfartigkeit der Natur liegt der Reiz der Himalayatour auch in der Einfachheit des Lebens in diesen Tagen. Unsere \u00fcbertechnologisierte, medial \u00fcberfrachtete Welt ist abwesend. Die Einfachheit findet sich auch in der Art des Motorradfahrens. Man steigt am Morgen auf, schaltet die Welt durch das Aufsetzen des Helmes noch weiter aus, folgt seinem Vordermann und denkt an: Nichts. Besser gesagt: Die Gedanken sind nur im Hier und Jetzt. Und das Hier und Jetzt ist von gro\u00dfartiger, abwechslungsreicher Sch\u00f6nheit.<\/p>\n<p>Keinerlei Ablenkung durch irgendetwas. Eine Welt ohne Handyempfang und mediale Dauerberieselung. Wohltuend einfach. Man f\u00e4hrt von A nach B und muss dabei noch nicht einmal \u00fcberlegen, wie man nach B kommt, denn es gibt nur diese eine Stra\u00dfe, der man folgen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6874 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-11.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\"><\/p>\n<p>Die Unterk\u00fcnfte, das Essen, der Tagesablauf ist ebenso einfach und urspr\u00fcnglich. Man sp\u00fcrt, dass man vieles aus unserer hochtechnologischen, zivilisierten Welt nicht ben\u00f6tigt und man entwickelt andererseits auch eine neue Demut gegen\u00fcber den einfachen Dingen des Lebens. Warmes Wasser, eine Dusche oder best\u00e4ndige Elektrizit\u00e4t sind keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. In unseren Unterk\u00fcnften sind sie (meistens) gegeben, aber f\u00fcr Millionen von Indern unerreichbar. Die Natur bestimmt hier \u00fcber Art und Tempo des Lebens.&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4chtigkeit und physische Pr\u00e4senz der Berge tr\u00f6pfelt uns kontinuierlich ein, dass wir als Person auf diesem Planeten nicht eine so gro\u00dfe Bedeutung haben, wie wir Ich-zentrierten Europ\u00e4er bisweilen meinen. Wenn die Natur nicht will, dass wir an diesem Tage unser Ziel erreichen, erreichen wir es auch nicht. Die gr\u00f6\u00dften Berggipfel der Welt als Kulisse, vermittelt uns, dass wir nur von ameisenhafter Bedeutung sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die karg<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6911 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/IMG_4497.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"158\">e Lebensweise der Bergbev\u00f6lkerung, die m\u00fchsame Suche nach Brennholz und das Fehlen von Komfort f\u00fchrt uns zu Bewusstsein, dass wir, die in Europa geborenen, qua Geburt ein privilegiertes Leben bekommen haben, dessen Standards auf dem Rest der Welt absolut nicht selbstverst\u00e4ndlich ist. Diese Eindr\u00fccke in ihrer Gesamtheit r\u00fccken unsere eigene Rolle in die richtige Positionierung. Wir selbst und vieles andere: Nicht wirklich wichtig im gro\u00dfen Gezeitenlauf.<\/p>\n<p>Eine weitere Erkenntnis dieser Reise, die man im Himalaya erf\u00fchlen und verinnerlichen kann, wenn man denn will. Und die man vielleicht f\u00fcr einige Monate mit nach Europa tr\u00e4gt. Eine Erkenntnis die hilft, wenn man im Supermarkt mal wieder an der falschen Kasse steht. Es ist nicht wirklich wichtig, wie lange ich warten muss, bis die Omi vor mir das Kleingeld gez\u00e4hlt hat. Auch wenn ich mich \u00e4rgere, wird es weiter regnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6866 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-8.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Der Reiz einer Motorradreise im Himalaya liegt also nicht nur auf dem Motorrad \u2013 aber nat\u00fcrlich auch dort. Die Transhimalaya ist mit keiner anderen Motorradreise vergleichbar. Sie f\u00fchrt uns von unserem Ausgangsort Shimla auf ca. 2000 H\u00f6henmeter durch die schwarzw\u00e4lderisch anmutenden Kieferw\u00e4lder Richtung Narkand. In Jeori zweigen wir ab nach Saharan und erklimmen den Ort, der auf einem Bergr\u00fccken in 2165 Meter H\u00f6he liegt zu F\u00fc\u00dfen des 5200 Meter hohen Srikhand Mahadev. Auf den n\u00e4chsten Tagesetappen folgen wir dem Lauf des Sutjey Fluss in das Kinnaur Tal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6871 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-14.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Auf der linken Seite, einige hundert Meter unter uns schl\u00e4ngelt sich der Fluss und wir folgen den hundertfachen Kurven des Stra\u00dfenverlaufs. Besonders spektakul\u00e4r sind die tunnelartigen Passagen, bei denen die Stra\u00dfe in den Felsen gehauen wurde. Auf diesen H\u00f6hen sind die Gebirgsh\u00e4nge noch gr\u00fcn bewachsen und wir swingen uns entlang der Felsw\u00e4nde immer weiter in Richtung Tibet.<\/p>\n<p>Entlang des Spiti Flusses, der dem Tal seinen Namen gab, verl\u00e4uft die Hindustan Tibet Road, ein Hoch \u00fcber dem Fluss angelegten Karawanenweg, von Indien nach Tibet. Wir befinden uns also auf historischen Wegen. Entlang der Felsw\u00e4nde f\u00fchrt uns unser Weg. In der Tiefe tost der Fluss. Eine atemberaubende Szenerie. Durch das Spiti Valley gelangen wir auf den sogenannten Manali-Leh-Highway, der uns dann auf \u00fcber 4000 Meter f\u00fchrt. Die Vegetation wird karg und die H\u00f6he herausfordernder. Die Akklimatisierung der letzten Tage, die uns kontinuierlich in gr\u00f6\u00dfere H\u00f6hen<\/p>\n<p>gef\u00fchrt hat, zeigt aber ihre Wirkung. W\u00e4hrend wir auf den ersten Himalaya Touren aufgrund des schnelleren Anstiegs unter diversen Symptomen der H\u00f6he litten (Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-3303 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/IMG_3603-216x160.jpg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"160\">H\u00f6henerkrankungen), gibt es bei der neuen und aktuellen Streckenf\u00fchrung keinerlei Probleme mehr. Die beiden \u00c4rzte, die unsere Gruppe wie jedes Jahr begleiten, haben au\u00dfer der Behandlung eines bereits in Deutschland eingewachsenen Fu\u00dfnagels keine medizinische Aufgaben zu erledigen.<\/p>\n<p>Mehrere Tage unserer Reise bleiben wir auf der Hochebene der Region Ladakh. Tags\u00fcber haben wir angenehme 28\u201330 Grad und keinerlei Niederschl\u00e4ge, denn der Pass, der auf die Hochebene f\u00fchrt, der Rohtang-La (deutsch: Leichenberg), bildet zugleich eine Wetter- und Kulturscheide. Der nach Regenf\u00e4llen anspruchsvolle Pass verbindet die eher feuchten, monsunbestrichenen, hinduistisch gepr\u00e4gten Regionen des H\u00fcgel- und Mittellandes mit der buddhistisch gepr\u00e4gten, trockenen Hochregion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6903 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Leh.png\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"159\">Wir bewegen uns auf 4000 Metern. Unsere Strecke wird ges\u00e4umt von den noch h\u00f6heren Erhebungen des Himalaya Massivs. Auf dieser Hochebene erreichen wir die Provinzmetropole Leh. Ehemals eine Dorf, ist es dank des boomenden Himalaya-Tourismus mittlerweile eine 15.000 Einwohner Stadt mit internationalem Trekking Publikum, sowie zahlreichen Bars und Restaurants und endlich sehr komfortablen Hotels. Der Abend wird l\u00e4nger als alle bisherigen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag geht es dann auf den h\u00f6chsten befahrbaren Pass der Welt. Von Leh aus windet sich die gr\u00f6\u00dftenteils asphaltierte Stra\u00dfe 39 Kilometer lang zum Khardung-Pass, der das Industal mit dem vom Shyok durchflossenen Nubra Tal verbindet. Wegen des Grenzkonflikts Indiens mit Pakistan und China (strategisch wichtiger Punkt ist der Siachen-Gletscher im Karakorum) wird die Stra\u00dfe fast ganzj\u00e4hrig, vor allem f\u00fcr Milit\u00e4rfahrzeuge, ger\u00e4umt und offen gehalten. Auf halber Strecke passiert man einen Kontrollpunkt der indischen Armee (South Pullu), wo dem Reisenden die<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-6901 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Auswahl-Dane-Transhimalaya-2015-3937.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Einreisepapiere abverlangt werden. Weiter f\u00fchrt die Stra\u00dfe, die oft auch im Sommer durch Schneef\u00e4lle und wegen der schlechten Bereifung der Fahrzeuge schwer passierbar ist, bis hinauf zur Passh\u00f6he, von wo aus man den ersten Blick auf das Karakorum-Gebirge hat.<\/p>\n<p>Die Eroberung des Khadung La ist der plakative H\u00f6hepunkt unserer DANE TROPHY TRANSHIMALYA. Denn ab diesem Tag kann jeder Teilnehmer verk\u00fcnden, dass er mit dem Motorrad auf dem h\u00f6chsten befahrbaren Pass der Welt war.<\/p>\n<p>Nach einer weiteren \u00dcbernachtung in Leh verlassen wir die gastliche Stadt. Das Gr\u00fcn wird jetzt zur Seltenheit zwischen dem Grau, Gelb, Ocker, Beige und Braun der Hochgebirgsw\u00fcste. Diese bizarre und karge Gegend ist beeindruckend, sie wirkt wie eine unwirkliche Mondlandschaft und hat daher auch konsequenterweise den Namen Moonland.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei jeder Vegetation ragen zerkl\u00fcftete <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6904 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Kradblatt-62.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Bergspitzen steil in den Himmel. Aus wei\u00dfem Lehm, den \u00dcberresten eines hier vertrockneten Sees, sind im Laufe der Jahrhunderte die bizarren Felsformationen entstanden. Die H\u00f6he und die Bergbeschaffenheit sorgen f\u00fcr unglaubliche, gro\u00dfe, wandernde Wolkenschatten, deren Eindringlichkeit mit der Kamera nur schwerlich einzufangen ist.<\/p>\n<p>Ein Vorteil der milit\u00e4rischen Bedeutung dieser Strecke: Sie ist PERFEKT ausgebaut. Feinster Asphalt schl\u00e4ngelt sich durch das Moonland. Das Fahren ist eine wirkliche Freude. Es herrschen 30 Grad und die vorbeiziehenden Bilder brennen sich f\u00fcr alle Zeiten auf die Festplatte des Gehirns.<\/p>\n<p>Wir sind nunmehr in Kargil, einer muslimischen Stadt an der Grenze zu Pakistan. Von Srinagar, dem Ziel unserer Reise, trennt uns nur noch der Fotu La Pass vom Kaschmirtal. Da dieser stundenweise nur einseitig zu befahren ist, startet unsere letzte Etappe bereits in der Dunkelheit. Als Dank erleben wir den Sonnenaufgang \u00fcber den Bergen, am Fu\u00dfe des Fotu La.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6902 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/IMG_8766.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Dank des ganzj\u00e4hrig reichlichen Gletscherwassers im Fluss Sind, ist hier alles gr\u00fcn und f\u00fcr Mensch und Tier sehr fruchtbar. Apfel-, Birnen-, Aprikosen- und Walnussb\u00e4ume sowie edle Safranfelder und saftig gr\u00fcne Wiesen und Weiden s\u00e4umen die Stra\u00dfe nach Srinagar. Je n\u00e4her wir der Hauptstadt Kaschmirs kommen, desto gr\u00fcner wird alles. Wir hatten bis dahin eigentlich nur gigantische Bergmassive mit \u00fcber 7000 Meter hohen Bergriesen, Stein-, Salz- und Sandw\u00fcsten gesehen. B\u00e4ume waren absolute Mangelware und nun pr\u00e4sentiert sich das Kaschmirtal in all seiner \u00dcppigkeit.<\/p>\n<p>Wir erreichen Sinagar und haben den intensivsten Trip unseres Lebens gut \u00fcberstanden und wir werden die kommenden Stunden an diesem fantastischen Flecken Erde nutzen, um zusammen und jeder f\u00fcr sich das gemeinsam Erlebte zu verarbeiten und einzuordnen. Und daf\u00fcr gibt es keinen besseren Ort als ein Hausboot am Dal-See. Mit Schikaras, gondelartigen Einbooten, werden wir und<\/p>\n<p>unser Gep\u00e4ck mit gleichm\u00e4\u00dfiger Paddelbewegung auf die andere Seite des Dal Sees gebracht. Wir sitzen unter einem Sonnendach auf \u00fcppigen Polstern und schon auf der Mitte des Gew\u00e4ssers verstummen die <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6870 alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-15.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"140\">Gespr\u00e4che und unsere \u00e4u\u00dfere und innere Ruhe steht in einem Kontrast zur Quirrligkeit der vergangenen Tage. Wir erreichen unsere&nbsp; opulenten h\u00f6lzernen Hausboote und f\u00fchlen uns um 100 Jahre zur\u00fcck versetzt in die englische Kolonialzeit Indiens. Unsere Unterk\u00fcnfte in den vergangenen Tagen waren zweckm\u00e4\u00dfig und spartanisch. Die Flusshausboote sind opulent, gro\u00dfz\u00fcgig und komfortabel. Der See ist getr\u00e4nkt in goldenen Licht, wir sitzen auf dem Heck unserer Boote, die alle mit Planken miteinander verbunden sind. Eine M\u00e4nnergruppe nach einem der gr\u00f6\u00dften Abenteuer ihres Lebens. Die Stille des Sees und die Ruhe des Hausbootes geben uns die Gelegenheit die Eindr\u00fccke der vergangenen Tage zu verinnerlichen. &nbsp;<\/p>\n<p>Es ist schwer zu beschreiben, wie gro\u00df der Kontrast zu den entbehrungsreichen Tagen im Himalaya ist. Aber eben dieser Kontrast wird uns die abschlie\u00dfenden Hausboot-Tage nie vergessen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-6867 size-full alignleft\" src=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-9.jpg\" width=\"210\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-9.jpg 210w, https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Dane-Trophy-Bericht-jf-9-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Unsere vier Boote sind mit einer Art \u201eTerrasse\u201c versehen, die wiederum mit dem Nachbarschiff verbunden ist. Wir haben unendlichen Raum, ein reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck und auf jedem Boot einen \u201eVerwalter\u201c, der uns jeden Wunsch erf\u00fcllen kann und von der Wasserseite her immer wieder freundlich-gesch\u00e4ftige \u201eG\u00e4ste\u201c, die aus der Versorgung der Hausboote eine Gesch\u00e4ftsidee entwickelt haben. Ein Fingerzeig gen\u00fcgt und alle erdenklichen Waren und Mittel, zur Not auch verbotene, werden uns ans Boot gebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Natur beschenkt uns mit unglaublichen Farb- und Lichtspielen und der See und die Menschen, die sich auf ihm bewegen strahlen eine unglaubliche Ruhe und W\u00fcrde aus. Ein fast schon kitschig anmutender, perfekte Abschluss einer Reise, wie man sie vielleicht nur einmal im Leben erleben wird.<br \/>\nOder eben viermal.<br \/>\nBisher. \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Danke f\u00fcr Dein Interesse.<br \/>\nJens Foehl<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dane Trophy<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">P.S. Solltest Du Dich beim Lesen nicht gelangweilt haben, findest du hier mein gesamtes Tagebuch der DANE TROPHY 2016: <a href=\"http:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/category\/tagebuch-transhimalaya-2016\/\" target=\"_blank\">Tagebuch Transhimalaya 2016<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Reisebericht und ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Teilnahme von DANE TROPHY Organisator Jens Foehl.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":7719,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6833"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6833"}],"version-history":[{"count":47,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6835,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6833\/revisions\/6835"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7719"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.motoport.de\/dane-trophy\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}